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From fredafeder

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+++LOKALES++++ Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Haus gebaut und gerade ihren Kredit abgezahlt - und erfahren, dass Sie noch einmal mit vielen tausend Euro die Straße vor Ihrem Haus mit bezahlen müssen. Ein Göttinger Kleingartenbesitzer hat wegen einer solchen Regelung sogar seine Existenz verloren - er musste mehr als 100.000 Euro bezahlen: Straße der Zwietracht (Im Stadtmagazin "37" im März 2008)


+++WIRTSCHAFTSETHIK++++ Wenn ein Mensch stirbt, gerät für die Hinterbliebenen die Welt aus den Fugen. Manche Bestattungsunternehmen nutzen das für den eigenen Profit - und schaden nicht nur den Betroffenen, sondern dem Ansehen der Branche: Profit vor Pietät (Report in "Bestattungskultur" im Oktober 2007)


+++LATEINAMERIKA++++ Im Dezember 2005 wurde erstmals ein Indígena zum Staatspräsidenten Boliviens gewählt. Nur wenige Monate später erschien die erste Biographie über Evo Morales. Warum das zu früh war: Bärendienst für Evo Morales] (In "Lateinamerika Nachrichten" im Mai 2007)


+++ÜBERWACHUNG++++ George Orwell lässt grüßen, dachten sich eine Handvoll engagierter Datenschützer, als sie die Organisation "Stop 1984" gründeten - die Utopie von der totalen Überwachung ist für sie schon Realität. Interview mit zwei der Aktivisten darüber, was der Staat in unserer Privatsphäre verloren hat: "Ein vager Verdacht genügt"] (Im Februar 2007 in "Freitag")


+++SPIELEN++++ In der Diskussion um so genannte "Gewaltspiele" am PC und ihre psychischen Auswirkungen kamen Pädagogen zur Wort, Psychologen, Politiker - nur diejenigen kaum, die täglich damit Umgang haben: Spieler und Spieledesigner. Ein Zocker und ein Gamedesigner im Interview: Kriegswelt im Wohnzimmer? (In "Zivil" im Januar 2007)


+++KULTUR I++++ Christoph Schlingensief versucht, schüchtern zu sein - und fühlt sich mißverstanden, weil er doch eigentlich viel mehr will als provozieren "Ich bin eine Überbelichtung" (In der "Neuen Göttinger Wochenzeitung" im Dezember 2006)


+++KULTUR II++++ Alle haben sich schick gemacht für die Händelfestspiele, das Aushängeschild der gehobenen Göttinger Kulturszene. Dabei wird an diesem Abend gar nichts von Händel gespielt: GALAnt gespielt (In der "Neuen Göttinger Wochenzeitung" im Juni 2006)


+++ÖKOLOGIE++++ Lassen Sie das Auto stehen, verzichten Sie auf Flüge, wenn Sie das Klima schonen wollen - und essen Sie weniger Mangojoghurt. Gerade in großen Supermarktketten haben viele Produkte Tausende von Kilometern zurückgelegt bis ins Regal. Wie man klimaschonend einkaufen kann: Regional einkaufen (In der "Göttinger Wochenzeitung" im Juni 2006)


+++WIRTSCHAFT++++ Weil Atomenergie lange nicht nur als besonders ökologisch, sondern auch als billig galt, wurde sie intensiv wie keine andere Energieform subventioniert. Nun ist das Atomzeitalter vorbei - auch deshalb, weil sich herausgestellt hat, mit welchen enormen Kosten Nuklearenergie tatsächlich verbunden ist: Der Mythos vom billigen Atomstrom (In der "Göttinger Wochenzeitung" im April 2006)


+++ARBEIT++++ Die größten Arbeitgeber in Deutschland sind die beiden kirchlichen Träger Caritas und Diakonie - und sie sind auch die einzigen, für die die Arbeitsgesetze nicht gelten, wo es keine Betriebsräte und kein Streikrecht gibt. Meistens ist das Betriebsklima trotzdem gut - solange das "Vertrauensverhältnis" gegenüber den Arbeitnehmern gewahrt ist. Wenn nicht, sind sie so gut wie machtlos... Soziale Diakonie? (In der "Göttinger Wochenzeitung" im März 2006)


+++LITERATUR++++ Er wirkt so jung, dass man ihm derart reife Bücher gar nicht zutraut: Daniel Kehlmann, der eigentlich auch schon vor seinem Bestseller "Die Vermessung der Welt" viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Was wir von Kehlmann über Geschichtsschreibung lernen können: Von Flöhen und Forschern] (Im "Titel-Magazin" im Oktober 2005)

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