+++LOKALES++++ Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Haus gebaut und gerade ihren Kredit abgezahlt - und erfahren, dass Sie noch einmal mit vielen tausend Euro die Straße vor Ihrem Haus mit bezahlen müssen. Ein Göttinger Kleingartenbesitzer hat wegen einer solchen Regelung sogar seine Existenz verloren - er musste mehr als 100.000 Euro bezahlen: Straße der Zwietracht (Im Stadtmagazin "37" im März 2008)
+++WIRTSCHAFTSETHIK++++ Wenn ein Mensch stirbt, gerät für die Hinterbliebenen die Welt aus den Fugen. Manche Bestattungsunternehmen nutzen das für den eigenen Profit - und schaden nicht nur den Betroffenen, sondern dem Ansehen der Branche: Profit vor Pietät
(Report in "Bestattungskultur" im Oktober 2007)
+++LATEINAMERIKA++++ Im Dezember 2005 wurde erstmals ein Indígena zum Staatspräsidenten Boliviens gewählt. Nur wenige Monate später erschien die erste Biographie über Evo Morales. Warum das zu früh war:
Bärendienst für Evo Morales]
(In "Lateinamerika Nachrichten" im Mai 2007)
+++SPIELEN++++ In der Diskussion um so genannte "Gewaltspiele" am PC und ihre psychischen Auswirkungen kamen Pädagogen zur Wort, Psychologen, Politiker - nur diejenigen kaum, die täglich damit Umgang haben: Spieler und Spieledesigner. Ein Zocker und ein Gamedesigner im Interview: Kriegswelt im Wohnzimmer? (In "Zivil" im Januar 2007)
+++ÖKOLOGIE++++ Lassen Sie das Auto stehen, verzichten Sie auf Flüge, wenn Sie das Klima schonen wollen - und essen Sie weniger Mangojoghurt. Gerade in großen Supermarktketten haben viele Produkte Tausende von Kilometern zurückgelegt bis ins Regal. Wie man klimaschonend einkaufen kann:
Regional einkaufen
(In der "Göttinger Wochenzeitung" im Juni 2006)
+++WIRTSCHAFT++++ Weil Atomenergie lange nicht nur als besonders ökologisch, sondern auch als billig galt, wurde sie intensiv wie keine andere Energieform subventioniert. Nun ist das Atomzeitalter vorbei - auch deshalb, weil sich herausgestellt hat, mit welchen enormen Kosten Nuklearenergie tatsächlich verbunden ist:
Der Mythos vom billigen Atomstrom
(In der "Göttinger Wochenzeitung" im April 2006)
+++ARBEIT++++ Die größten Arbeitgeber in Deutschland sind die beiden kirchlichen Träger Caritas und Diakonie - und sie sind auch die einzigen, für die die Arbeitsgesetze nicht gelten, wo es keine Betriebsräte und kein Streikrecht gibt. Meistens ist das Betriebsklima trotzdem gut - solange das "Vertrauensverhältnis" gegenüber den Arbeitnehmern gewahrt ist. Wenn nicht, sind sie so gut wie machtlos...
Soziale Diakonie?
(In der "Göttinger Wochenzeitung" im März 2006)