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Hier sehen Sie eine Auswahl meiner Arbeiten, die Sie jeweils über die Links unten lesen können. Viele der Themen verfolge ich auch aktuell weiter. Kontaktieren Sie mich einfach, wenn ich für Sie aktiv werden soll: nolink.


+++ ORIENT/OKZIDENT ++++
"Religion radikalisiert nicht, sie wird radikalisiert": Souad Mekhennet ist eine der wenigen westlichen Journalisten, die mit Dschihadisten spricht und deren Perspektive einbezieht. Die Deutsch-Marokkanerin ist in Frankfurt aufgewachsen und nutzt ihre multikulturellen Wurzeln, um zwischen arabischer und westlicher Welt zu vermitteln. Interview, im Oktober 2017 in der Literaturbeilage von GALORE und ab November auch hier.


+++ AUSVERKAUF EINES SEEBADS ++++
Das Seebad, in dem in Familie Buddenbrook in Thomas Manns Roman ihre Sommerferien verbringt, ist seit einigen Monaten eine Großbaustelle. Mitten im Zentrum von Travemünde entstehen neue Hotels, Ressorts, Urlauber-Appartments und ein Feriendorf. Dadurch wird sich die Bettenzahl in Lübecks nördlichstem Stadtteil fast verdoppeln. Ob sich dadurch viel verbessert, ist fraglich, denn die Infrastruktur und das Kulturangebot werden immer mehr reduziert - besonders für die Bewohner ist Travemünde kaum noch attraktiv.
Wasser und Langeweile (für DPA im September 2017)


+++ PROTESTFORSCHUNG +++ Der Hamburger Protestforscher Nils Schuhmacher über Krawallbilder, rechte und linke Gewalt und die Eigendynamik von politischem Widerstand. Interview: "Protest heißt immer auch Grenzüberschreitung" im Oktober 2017 in "Katapult" und ab November auch hier.


+++ G20 GEGENGIPFEL UND PROTESTE ++++
Anfang Juli habe ich zusammen mit Christopher Kammenhuber für den FREITAG die vom Alternativgipfel zum G20-Gipfeltreffen in Hamburg und den Protesten berichtet: G20 Blog (FREITAG vom 5.-12. Juli 2017)
Analyse: Die Aufarbeitung der Krawalle erzeugt Debatten um die Deutungshoheit von Protestkultur, Polizeistrategien und Extremismus: Randale für die Kameras
Analyse: Dass die Visionen der Gipfelgegner den Feuern auf der Schanze zum Opfer fielen, könnte Kalkül gewesen sein: Provozierte Bilder
Analyse: Ein Resümee der Gipfelproteste: Es bleibt mehr als nur Glut
G20-Tagebuch: Motivationen und Ziele der Protestierenden sind vielfältig, aber am Ende dominieren brennende Barrikaden die Bilder: Rote Zonen, rote Linien
G20-Tagebuch: In den Messehallen tagt die G20, draußen spaltet der Gipfel die Stadt: Gipfelstürmer und Stadtbewohner
G20-Tagebuch: Eine Kunstaktion von Attac will den Neoliberalismus dorthin bringen, wo er ihrer Meinung nach hingehört: Ins Museum Kunstprojekt Neoliberalismus
G20-Gegengipfel, Interview: Alberto Acosta, früherer Präsidentschaftskandidat in Ecuador, im FREITAG-Interview: "Die Macht von den Reichen zurückerobern"
(auch in CONTRASTE 10/17)
G20-Gegengipfel-Tagebuch: Der Gipfel für Globale Solidarität sammelt Visionen - ohne Berührungspunkte mit dem Treffen der Regierungschefs: Gipfeltreffen der Visionen
G20-Gegengipfel, Interview: Gespräch mit der Umweltaktivistin Vandana Shiva, die G20-Gegengipfel eröffnete: "Wir haben vergessen, dass wir Tiere sind"
(auch in CONTRASTE 09/17)
G20-Gegengipfel-Tagebuch: Beim Gipfel für Globale Solidarität sind weit mehr Nationalitäten vertreten als in den G20 - und mehr Themen: Es geht auch anders


+++ KLIMASCHUTZ ++++ CO² und Methan haben den größten Anteil am Klimawandel. Zu den wichtigsten Erzeugern dieser Klimagase gehören entwässerte Moore, denn sie dünsten Jahrhunderte lang Kohlendioxid aus, sobald der Torf im Boden mit Luft in Berührung kommt - in Deutschland so viel wie ein Drittel des gesamten Flugverkehrs. Der Torf aus den Mooren wird in Gärtnereien genutzt oder im Baumarkt als Blumenerde verkauft. Ein Report aus dem Teufelsmoor bei Hamburg mit vielen Expertenstimmen zu einem lange unterschätzten Thema.
Gefährliche Blumenerde (FREITAG im Mai 2017)


+++ KRIEGSBERICHTERSTATTUNG ++++ 22.02.2017, Selm. Wolken hängen über der Kleinstadt nördlich von Dortmund, der Asphalt ist nass. In einem Haus aus rotem Klinker lebt Ashwin Raman - zumindest, wenn der Kriegsreporter nicht bei den Piraten in Somalia oder den Taliban in Afghanistan weilt, im Irak oder in Syrien. Raman, der in diesem Jahr den Grimme-Preis gewonnen hat, strahlt eine besondere Ruhe aus. Ein Gespräch über Zahnschmerzen, Buddhismus und menschliche Wärme in apokalyptischen Situationen.
"Ich kann nichts verdrängen" (GALORE April/Mai 2017)


+++ PÄDAGOGIK ++++ Ein kleiner Junge steht auf der Rutsche und traut sich nicht herunter. Hinter ihm warten Kinder. Der Papa spricht ihm Mut zu: „Rutsch nur, auf der Leiter ist schon eine Schlange!“. Mit vor Entsetzen geweiteten Augen schaut das Kind sich um und sieht keine Schlange, nur die anderen Kinder. Doch der Schock sitzt so tief, dass er lange auf keine Rutsche mehr steigen wird. Über kindliche Ängste und den Umgang mit ihnen:
Die Schlange auf dem Spielplatz (März/April 2017 im "Lüttbecker")


+++ UMFRAGE ++++ Das Kino Koki ist das einzige unabhängige Programmkino in Lübeck. Es hat einen Schwerpunkt auf Vorführungen in Originalsprache und ein großes Stammpublikum. Das zeigte sich auch an der großen Resonanz auf eine Besucher-Umfrage, die ich für das Kino im vergangenen Winter designt, durchgeführt und ausgewertet habe:
KOKI-Besucherumfrage (im März 2017 für den Vorstand des Koki-Fördervereins)


+++ ATOMMÜLL ++++ Recycling ist charmant - aber nicht, wenn die neue Pfanne, Made in Germany, der Gartenzaun oder die Zahnspange der Tochter aus Teilen eines Atomkraftwerks kommen kann. Mit dem Rückbau der deutschen AKW bis 2022 fällt so viel Atommüll an, dass seine Menge einen Güterzug von Hamburg bis Berlin füllen würde. 95 Prozent davon ist mittelschwach oder schwach strahlendes Material, zum Beispiel aus Gebäudeteilen. Nach Plänen der Betreiber soll dieser Müll nun auf Hausmülldeponien verteilt werden - wo er weiter strahlt und über Recycling in die Haushalte verteilt wird...
Ein AKW im Mund (im Februar 2017 für "ausgestrahlt")


+++ FILMFESTIVAL ++++ Das größte Festival für Filme aus Nordeuropa findet jedes Jahr im November in Lübeck statt. Die Nordischen Filmtage sind dieses Jahr weiter gewachsen: 32.000 Zuschauer schauten sich an vier Vorführorten 185 Filme an. Ein Bericht und vier Filmrezensionen:
Arktische Träume (Splatting Image, 25.11.2016).

Bonnie und Clyde auf Schwedisch: Die Unsterblichen (Splatting Image, 16.01.2017).
Der Moderne Hippokrates: Der Eid (Splatting Image, 16.12.2016)
Die dunkle Seite der Geschichte: Des Teufels Braut (Splatting Image, 28.11.2016)
Die Verteidigung des Horizonts: Seiltanz ("Contraste", Februarausgabe 2017)


+++ REPORTAGE AUS DEM MONSUN ++++ Der Zyklon ist eine Sintflut. Der Verstand kann nicht erfassen, woher diese Fluten kommen, wohin sie gehen. Sie durchnässen die Kleider binnen Sekunden, die Luft ist eine Wand aus Wasser. Dieser Regen in Großbuchstaben lässt alle anderen Regen klein werden. Noch ahne ich nicht, wie bitter es sich anfühlen wird, ihn zu vermissen, wenn er versiegt sein wird. Denn der Monsun ist auch nicht mehr das, was er einmal war...
Eine Reportage aus der Jahrhundertflut in Südindien, ein Bericht über die Folgen des Klimawandels - und eine Liebeserklärung an den südasiatischen Monsun.
Monsun-Tagebuch (Juni 2016 in "DAS MAGAZIN")


Some results of my recent work with Auroville Radio (International City of Auroville, South India):

+++ AUDIO: FROG MUSIC ++++ The long Indian nights are most beautiful during the raining periods, when frogs and toads are celebrating their love songs. They have a big variety of voices. Sometimes there are thousands singing together in a big lake, sometimes they are only a few, but each with a different melody. Surprisingly, the most interesting frog songs are performed in the smallest habitats. A sociographic survey of the frog orchestras around Auroville who performed during the last monsoon, with some cultural commentaries about frogs. Welcome to the amphibian concerts!
Monsoon Frog Symphonies (Auroville Radio, 26th of March 2016, 10 mns.).


+++ AUDIO: PROJECT ++++ Of all the recent building projects in Auroville, the ecological and social Sacred Groves initiative is the most progressive. But the project has to face hard critizism from the housing organization, from conventional communities and architects. The funders of Sacred Groves organized a meeting with all parties of the conflict. They spoke about their motivations, the history of their project and faced the accusations of their opponents. They faced a discussion with their opponents which turned out to be a fight about future housing in the city of dawn.
How to build the future (Auroville Radio, 10th of March 2016, 23 mns.). There is also a long version of the debate on Auroville Radio (same title)


+++ AUDIO: PEOPLE ++++ Why decide people to give up their old homes and to live in the International Township of Auroville? What do they expect from the city of dawn, and what are they disappointed about? First of all: Who are they? A collection of interviews with Auroville Newcomers, Pre-Newcomers and members of the Entry Service, who are assisting Newcomers in their joining process.
Auroville Residents and Newcomers (Auroville Radio, 11th of February 2016, 18 mns.)


+++ AUDIO: MUSIC JAM ++++ Auroville is supposed to be one of the places with the most artists per sqm. worldwide. So, when Aurovillans come together to play music, the gathering has nothing of a nonprofessional Music Jam. A best of from a special Open Microphone Session with some prominent guests.
Open Microphone Sessions (Auroville Radio, 2th of February 2016, 35 mns.)


+++ AUDIO: TRADITIONAL PONGAL ++++ Some Aurovillans know nothing about the culture of the country they live in. For giving this a chance to change, Tamil Aurovillans organized the most important Indian festival for the first time in the very heart of Auroville. A soundscape with music and interviews from the festival.
Indian Pongal Thanksgiving Celebration (Auroville Radio, 19th of January 2016, 7 mns.)
Farmer Festival (Auroville Radio, 15th of January 2016, 5 mns.)


+++ AUDIO: INDIAN CHRISTMAS ++++ Youth Center Christmas Fair is one of the winter highlights in Auroville. A sound collage from the different Youth Center playgrounds with music, interviews and atmosphere soundings.
International Christmas Celebration (Auroville Radio, 28th of December 2015, 9 minutes)


+++ AUDIO: FLOODING IN SOUTH INDIA ++++ In the 2015 monsoon period, Southeast India had to face floods in the whole Chennai area and as well in the rural zones. Thousands of people had to leave their homes, which were hip deep flooded for more than one week. Now, the damage has to be repaired, and the affected areas are in danger of epicemics. The most affected are the poor people, but only a few of them get help from the government. Interview with the coordinator of the Auroville flood relief.
We are living in a disaster area (Auroville Radio, 23th of December 2015, 9 minutes)
Report from the villages (mainly in Tamil):
Water is gone, problems rise (Auroville Radio, 18th of December 2015, 10.5 mns.)


+++ KUNSTSZENE ++++ Ausgerechnet an dem Tag, an dem das heimatlos gewordene legendäre Berliner Tacheles in der Defacto Galerie Vernissage hatte, wurde bekannt, dass auch das Defacto-Galeriehaus seine Räume in der Innenstadt mittelfristig verlieren wird. Das war im März vor einem Jahr. Jetzt haben die Künstler einen neuen Ort gefunden, eine wahre Perle: Zentral, großzügig, direkt am Wasser und neben dem Holstentor. Eine brach liegende Tankstelle wollen sie zum Kulturzentrum ausbauen. Den Schlüssel für das Gelände hat die Stadt ihnen schon überlassen, nur eine Kleinigkeit fehlt noch: Eine Million Euro für die Renovierung.
Den Tank voll Kultur (in der "Stadtzeitung" vom 23. Juni 2015)


+++ FLÜCHTLINGSDEBATTE ++++ Wer dieser Tage zu einer Infoveranstaltung über die in Lübeck geplante Aufnahme von Flüchtlingen geht, gewinnt den Eindruck, dass es hier eine besonders aktive Pegida-Bewegung gibt. Die radikaleren Vertreter einer Bürgerinitiative argumentieren mit der Sicherheit der Kinder in ihrem Viertel, als seien die Asylsuchenden Kriminelle. Wie so oft gibt es mehr als zwei Seiten in dem Konflikt: Die Bürger wollen sich nicht in die rechte Ecke stellen lassen, die meisten stimmen inzwischen der Aufnahme von 200 der geplanten 600 Flüchtlinge zu. Und auch das Flüchtlingsforum lehnt eine einzelne große Einrichtung ab. Ein Überblick.
Viel Wirbel um die geplante EAE (Bericht)
Ein Fussball oder ein Lächeln (Diskussionsprotokoll)
(in der "Stadtzeitung" vom 9. Juni 2015)


+++ G7-GIPFEL ++++ Wenn der Kaiser kam, waren die mittelalterlichen Städte im Ausnahmezustand. Sie putzten sich heraus und machten Schmutz und Armut unsichtbar. Heute sind die Kaiserpfalzen einsame Kurhotels in den Bergen, die Kaiser sind die Regierungschefs der sieben mächtigsten Länder. Sie treffen sich im Juni im bayerischen Elmau. Die Vorbereitungen laufen unter Hochdruck, auch auf der Seite der Gegendemonstranten. Ein Lagebericht.
Sieben auf einer Alm (Im "Freitag" vom 18. Mai 2015)


+++REZENSION +++ Ein Regentag im März verändert alles. An diesem Tag nimmt ein wortkarger Schotte mit seinem Pickup zwei durchnässte Fahrradfahrer mit und lädt sie ein, auf seinem Selbstversorger-Hof zu übernachten. Für Anne, die Protagonistin dieses Romans, wird ein Jahr daraus, und am Ende wird sie eine andere sein. Auch mit dem Leser stellt dieser überzeugend und spannend geschriebene Book on Demand-Roman etwas an. Zur richtigen Zeit gelesen, haben wir hier den seltenen Fall einer Lektüre, die sich im Bewusstsein festhaken und das Lebensgefühl verändern kann...
An einem ruhigen Ort (in "Contraste" vom April 2015)
Auch in "Unser Lübeck" erschienen


+++ KOLUMNE +++ Lübeck wäre eine andere Stadt ohne seine Stiftungen. Vereine, Hausbesitzer, Kulturschaffende profitieren von ihren Überschüssen. Das Charity-System funktioniert meistens ganz gut - ist aber im Kern elitär und undemokratisch. Finanzierungen von Kultur, Bildung und Gesundheit verlagern sich so immer mehr aus der öffentlichen Sphäre in eine private oder teilprivate Grauzone, wo die Kriterien für die Vergabe von Mitteln nicht mehr nachvollziehbar sind. Neue Folge meiner Federlesen-Kolumne über die Doppelmoral von Wohltätigkeit. Bedürftige wie Sie (In "Unser Lübeck" im März 2015)
Frühere Folgen der Kolumne (2012-2014):
Ramadan
Danke auch
Bildungs-Zombieismus
Drosophila
Retro
Verkehrsnachrichten
Angst
Kameratitis
Fernsehkultur
Propaganda
Vorurteile
Operative Verluste
Das Leben der Anderen
Benzinpreise
Griechen in der Sauna
Lübeck ohne Post


+++STROMNETZE+++ Stromleitungen werden wieder von Kommunen oder Bürgergenossenschaften übernommen. In den 1990er-Jahren waren die Netze privatisiert worden, nicht immer erwies sich das als nachhaltig. Vielerorts toben zurzeit Kämpfe, oft sogar vor Gericht, um die Hoheit über die Stromnetze. Warum ist diese Frage wichtig? Was hängt an der Kontrolle übers Netz und wer sind die Akteure in den Konflikten?
Wechselstrom (in "Contraste" vom Juli 2014)


+++ INFRASTRUKTUR +++ Fast nie nehmen wir ihn wahr, aber ohne ihren Stoffwechsel könnte die Stadt nicht als solche existieren. Wasser fließt, Wege werden freigeschnitten, der Müll verschwindet fast unbemerkt, wohin eigentlich?
Eine Reportagereihe über die Stadt als Organismus.
Ortsbesuch in der Abfallverwertung: Der Friedhof der Konsumgüter ("Stadtzeitung" vom 17. Februar 15)
Ortsbesuch bei der Feuerwehr: Professionelle Helden ("Stadtzeitung" vom 29. Juli 14)
Portrait der Stadtgärtner: Es grünt so grün ("Stadtzeitung" vom 15. Juli 14)
Ortsbesuch im Wasserwerk: Flüssiger Schatz aus der Tiefe ("Stadtzeitung" vom 15. April 14)
Ortsbesuch in der Kläranlage: Wo alle Rohre enden ("Stadtzeitung" vom 11. März 14)


+++ ENERGIEPOLITIK +++ Die so genannte Energiewende hat die Photovoltaikbranche in Deutschland zerschlagen. Und jetzt? Gespräch mit einem Solarvisionär der ersten Stunde.
Die Photovoltaik frisst ihre Gründer ("Contraste" im Juni 2014)


+++ MEDIZINETHIK +++ Wann sind Tote tot? Die Antwort darauf ist schwieriger, als es scheint. Sie unterscheidet sich je nach Kultur und Zeit. Bei uns gilt der Hirntod als Kriterium für das Ende des Lebens, eine umstrittene Definition. Sie zeigt: Der Tod ist kein Ereignis mehr, sondern ein Prozess...
Die erstorbene Linie (In "Bestattungskultur" im Mai 2014)


+++ HANSETAG +++ Lübeck im Ausnahmezustand: Eine halbe Million Gäste, darunter etliche Zeitreisende, feierten Ende Mai den Hansetag. Eine Auswahl an Einblicken:
Wassertheater 2.0 / Ticket ins Gestern ("Stadtzeitung" vom 27. Mai 2014)


+++ JENSEITSREISEN +++ Was erwartet uns nach dem Tod? Auf diese Frage gibt es mindestens so viele Antworten, wie es Kulturen gibt. Eine Weltreise ins Totenreich - zu Scheiben-Universen, durch Lichttunnel und über Flüsse in Welten, die buchstäblich auf dem Kopf stehen...
Tausend Tode: Jenseits-Kulturen (In "Friedhofskultur" im Oktober 2013)


+++ LOKALES +++ Seeschlacht um das letzte große Filetstück der Lübecker Innenstadt: Soll die Wallhalbinsel für Luxuswohnungen verkauft werden oder öffentlich genutzter Raum bleiben? Diese Frage war hart umkämpft. Übrigens hat der Stadtrat inzwischen entschieden - mit zwei Stimmen Mehrheit gegen die Luxusbebauung.
Wem gehört die Stadt? (In "Unser Lübeck" im August 2013)


+++ KINO +++ Ab Juli ist das Kino digital: Es werden keine Filmkopien mehr auf 35 mm gedreht und vertrieben. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, endet damit eine mehr als hundertjährige Kino-Ära.
Ciao, Zelluloid! (In "Unser Lübeck" im Juli 2013)


+++ RURALE KUNST +++ Wie schade, dass man sich meistens entscheiden muss: Landluft oder Kunst, Ruhe und Grün oder Kultur und gut Essen. Jedes Jahr zwischen Himmelfahrt und Pfingsten kann man zehn Tage lang alles zusammen haben: Auf der Kulturellen Landpartie. Eine Rundreise in Bildern an 30 Orte.
Kunst für Landeier (In "Unser Lübeck" im Mai 2013)


+++ ERNÄHRUNG/AGRAR +++ Obwohl die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln steigt, fürchten immer mehr Ökobauern um ihr Überleben. Wie Phillip Hennig, der um seinen gepachteten Acker kämpft. Deshalb ist der Mittwoch für ihn ein Schicksalstag: Dann entscheidet das EU-Parlament über die Zukunft der Landwirtschaft.
Das Ende der Bauernhöfe? (In "Unser Lübeck" im März 2013)


+++ ENERGIEWENDE ++++ Wenn man ein Projekt zerstören will, kann man es mit Argumenten angreifen. Man kann teure Studien bezahlen, die es unglaubwürdig erscheinen lassen. Doch am effektivsten, billigsten und besten funktioniert es, die Begriffe zu nehmen, die für das Projekt zentral sind. Die deutet man dann um und tut so, als hätten sie nie etwas anderes besagt. Wenn man es geschickt anstellt, wird dadurch auf wundersame Weise aus einer Idee sogar ihr Gegenteil. Dieses Verfahren lässt sich aktuell am Beispiel des Begriffs "Energiewende" beobachten. Ein Kommentar:
Energiewende - Umdeutung eines Begriffs (In "Sonne Wind Wärme" im Februar 2013)


+++ FLASHMOB ++++ Der Valentinstag war eine Erfindung der Blumenläden? Na, na, wer wird denn so was sagen. Der heißt jetzt, neudeutsch, "V-Day" und soll die Stärke der Frauen feiern. Deshalb gab es weltweit Aktionen gegen Gewalt an Frauen - auch in Lübeck. Ein Videobericht:
Tanzperformance gegen Gewalt (In "Unser Lübeck" im Februar 2013)


+++ FILMKRITIK ++++ Die Enttäuschung über einen misslungenen Film ist am grössten, wenn die Erwartungen hoch waren. Wie bei "Cloud Atlas", dem mit 100 Millionen Euro teuersten deutschen Autorenfilm seit Langem - immerhin von den Machern von "Matrix" und "Lola rennt"...
Heiter bis wolkig (In "Unser Lübeck" Ende November 2012)


+++ IM WUNDERLAND ++++ Im Wunderland, da kommt es vor, dass man sich wundert. Zuerst über dieses Kaninchen, das durchs Holstentor gehoppelt kommt, auf seine Taschenuhr schaut und bekundet, dass wir es furchtbar eilig haben. Wieso wir? Egal, erstmal hinterherhoppeln. Hinterher weiß man ja sonst nicht, was man dann verpasst hätte in dieser lauen Lübecker Nacht.
Reise in den Kaninchenbau (In "Unser Lübeck" im August 2012)


+++ BEWEGTBILD III ++++ Eine Neuverfilmung des Paten in vier Minuten, ob das funktioniert? Bei den Juroren von "99 Firefilm" ist er gnadenlos durchgefallen, in der Kurzfilmsektion von Cannes wurde er gezeigt. Man bilde sich also selbst ein Urteil:
"Der Schatz des Paten" (Drehbuch Anfang 2012)


+++ BEWEGTBILD I, II++++ Ich habe mich ein halbes Jahr aus dem Printgeschäft zurückgezogen, um an der Filmschule in den Lübecker Mediadocks Videojournalismus zu lernen. Zwei Arbeitsproben:
Eine Handlung in zwölf Shots: Zigarettenpause (November 2010) Filmessay über die kulturelle Bedeutung von Papier (Januar 2011)


+++ GESCHICHTSPOLITIK ++++ In Argentinien leben fast keine Indianer - weil sie im 19. Jahrhundert in großen Militärkampagnen systematisch ausgerottet wurden. Zu den Feierlichkeiten des Bicentenariums 2010 wurden die Generäle der Indianerkriege als Nationalhelden präsentiert, die Indigenen dagegen als "Neandertaler" diskreditiert:
Der weiße Fleck (In "Freitag" im Dezember 2010)


+++ MUSIK +++ Schrummel-Bass, gedehnte Halbton-Melancholien und entschiedener Schwung: Tango. In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ist er allgegenwärtig wie ein Soundtrack. Rund um die Uhr findet sich eine Milonga, eine Tanzhalle, die offen ist. Immer mehr junge Leute kommen hierher, die die Musik über Fusion-Tango entdeckt haben: Tango-Rhythmen, duchsetzt von elektronischen Elementen und Weltmusik. Elektro-Tango ist hier schon länger hip - und immer mehr auch in Europa...
Die Tango-Maschine (Im "Argentinischen Tageblatt" im März 2010)


+++ SCHATTENWIRTSCHAFT +++ In Südamerika blüht ein Schwarzmarkt für Münzen: Wer etwas mehr davon hat, kann ein gutes Geschäft damit machen. Warum das so ist, das weiß niemand so genau.
Wertvolle "Kröten": Kleingeldmangel in Lateinamerika (Für die Deutsche Presseagentur dpa im Februar 2010)


+++ POLITISCHE EXKURSION +++ Bei der Wahl in Chile gab es einen kräftigen Rechtsruck, der Konservative Sebastián Piñera wurde neuer Präsident. Er verdankt seinen Wahlerfolg vor allem den Provinzen. Ein Lagebericht zur Wahl von der idyllischen, verregneten Insel Chiloe in Patagonien, deren Bewohner fast geschlossen rechts gewählt haben.
Wahl am Ende der Welt (U.a. in den "Lateinamerika Nachrichten" im Februar 2010)


+++ ÖKOLOGIE I+++ Der Amazonasregenwald könnte bald unserem Hunger nach Öl zum Opfer fallen: er liegt auf riesigen Erdölfeldern. Reportage aus dem ecuadorianischen Regenwald: von dort, wo der Ölboom schon vorbei ist und seine Spuren hinterlassen hat, und aus einem Regenwalddorf, dessen Bewohner tapfer Widerstand leisten:
Oeldorado im Regenwald (Für die Deutsche Presse-Agentur dpa im Januar 2010)

+++ ÖKOLOGIE II+++ Auch in Bolivien, Brasilien und vor allem Peru wird für die Erdölförderung Regenwald geopfert. Die peruanische Regierung hat für die Hälfte seiner Tropenwälder Konzessionen vergeben - und macht dabei auch vor Nationalparks nicht halt:
Der Regenwald ist zweitrangig (Für die Deutsche Presse-Agentur dpa im März/April 2010 (u.a. N-TV))


+++ ERNEUERBAR +++ Vierzehn Landschildkröten und zwei Menschen machen vor, wie man im eigenen Haus eine mit Strom betriebene Wärmepumpe nutzen und trotzdem eine ausgeglichene Energiebilanz haben kann. Report über ein Haus mit Modellcharakter. Ausgeglichene Energiebilanz (In "Haus und Energie" im Juli/ August 2009)


+++ RENEWABLES IN INDIA ++++ The Sun City. Auroville in Tamil Nadu, South India, is going to use 100 percent renewable energies - with photovoltaics from Germany. Report.
Auroville - Could it be the solar future for India?
(In "Sun Wind Energy" march 2009, issue 3/2009)


+++ ENERGIEMARKT ++++ Aufbruchstimmung auf der Europäischen Solarkonferenz in Valencia: Solarstrom wird konkurrenzfähig. Bis 2012 will die Industrie den Photovoltaik-Anteil am Strommix europaweit auf 12 Prozent anheben. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist das Einspeisevergütungsgesetz für Erneuerbaren Energien - ein deutscher Exportschlager:
Der Billigstrom der Zukunft (In den "VDI-Nachrichten" im September 2008)


+++ HOCHSCHULE ++++ An deutschen Hochschulen wird reformiert: Erst verschiedene Kürzungsrunden, genannt "Optimierung", dann Studiengebühren, um die Kürzungen auszugleichen, schließlich der Bachelor und Master und die so genannten "Elite-Unis", die einen Wettbewerb unter deutschen Hochschulen herstellen sollen. Was macht das mit dem Bildungssystem? Nachgefragt bei den kleinen Fächern:
Recht des Stärkeren? (Im Hochschulmagazin "audimax" im Juli/August 2008)


+++ REISEN ++++ Man dürfte meinen, wer aus einem Land ohne Bürgersteige, offizielle Verkehrsregeln und Ampeln nach Deutschland zurückkommt, fühlt sich auf unseren Straßen sicher. Weit gefehlt. Straßenverkehr in Deutschland ist unentspannt, unsozial und viel zu schnell. Wie können wir das ändern? Am Charmantesten wäre der indische Weg der Verkehrsberuhigung: lasst die Kühe frei! Eine Sammlung falscher Vorurteile über Indien.
Im Land ohne Ampeln (Im Stadtmagazin "diggla" im Juni 2008)


+++ LOKALES ++++ Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Haus gebaut und gerade ihren Kredit abgezahlt - und erfahren, dass Sie noch einmal mit vielen tausend Euro die Straße vor Ihrem Haus mit bezahlen müssen. Der Besitzer einer Göttinger Kleingartenanlage hat wegen einer solchen Regelung seine wirtschaftliche Existenz verloren - er musste 140.000 Euro bezahlen:
Straße der Zwietracht (Im Stadtmagazin "37" im März 2008)


+++ RECHT ++++ Eine Doktorarbeit zu schreiben, ist für viele Studenten ohnehin ein finanzieller Luxus. Jetzt wurden die Urheberrechte geändert - und sie werden für die Nutzung wissenschaftlicher Aufsätze viel Geld zahlen müssen. Publizieren sie selbst, bekommen sie meist trotzdem nichts dafür:
Die Kosten im Einzelfall (In der "Jungen Welt" vom 15. November 2007)


+++ ÜBERWACHUNG ++++ George Orwell lässt grüßen, dachten sich eine Handvoll engagierter Datenschützer, als sie die Organisation "Stop 1984" gründeten - die Utopie von der totalen Überwachung ist aus ihrer Sicht längst Realität. Interview mit zwei der Aktivisten über den Zugriff staatlicher Stellen auf unsere Privatsphäre:
Ein vager Verdacht genügt (In "Freitag" im Februar 2007)


+++ SPIELEN ++++ In der Diskussion um so genannte "Gewaltspiele" am PC und ihre psychischen Auswirkungen kamen Pädagogen zur Wort, Psychologen, Politiker - nur diejenigen kaum, die täglich damit Umgang haben: Spieler und Spieledesigner. Ein Zocker und ein Gamedesigner im Interview.
Kriegswelt im Wohnzimmer? (In "Zivil" im Januar 2007)


+++ ÖKOLOGIE ++++ Lassen Sie das Auto stehen, verzichten Sie auf Flüge, wenn Sie das Klima schonen wollen - und essen Sie weniger Mangojoghurt. Gerade in großen Supermarktketten haben viele Produkte Tausende von Kilometern zurückgelegt bis ins Regal. Wie man klimaschonend einkaufen kann:
Regional einkaufen (In der "Neuen Göttinger Wochenzeitung" im Juni 2006)


+++ ARBEIT ++++ Die größten Arbeitgeber in Deutschland sind die beiden kirchlichen Träger Caritas und Diakonie - und sie sind auch die einzigen, für die die Arbeitsgesetze nicht gelten, wo es keine Betriebsräte und kein Streikrecht gibt. Meistens ist das Betriebsklima trotzdem gut - solange das "Vertrauensverhältnis" gegenüber den Arbeitnehmern gewahrt ist. Wenn nicht, sind diese so gut wie machtlos:
Soziale Diakonie? (In der "Göttinger Wochenzeitung" im März 2006)


+++ LEBENSPHILOSOPHIE ++++ Wieder mal steht man beim Einkaufen in der Schlange, die am längsten braucht - und denkt: Alles, was heute schief gehen kann, geht schief. In einem Selbstversuch hat die Autorin überprüft, was an "Murphys Gesetz" dran ist - und herausgefunden, dass es dieses Gesetz gar nicht geben kann:
Das Gesetz des Pechvogels (In "Bewusster Leben" im März 2006)


+++ LITERATUR ++++ Er wirkt so jung, dass man ihm derart reife Bücher gar nicht zutraut: Daniel Kehlmann, der eigentlich auch schon vor seinem Bestseller "Die Vermessung der Welt" viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Was wir von Kehlmann über Geschichtsschreibung lernen können:
Von Flöhen und Forschern (Im "Titel-Magazin" im Oktober 2005)